So funktioniert es
1. Sie tragen Ihre Zahlen ein
Sechs Schritte: Objekt und Kaufpreis, Eigentümer und Anteile, Einnahmen und Nutzungstage, Kosten, Möbel, gezahlte spanische Steuer. Halten Sie die Escritura, den IBI-Bescheid, die Zinsbescheinigung Ihrer Bank und die Modelo-210-Belege bereit.
2. Die Software rechnet nach deutschem Recht
Das ist der Punkt, an dem generische Steuerprogramme aufhören. Ihre spanische Abrechnung ist keine Grundlage für die deutsche Erklärung:
- Gebäude-AfA vom Gebäudeanteil der Anschaffungskosten: 2 %, bei Fertigstellung nach dem 31.12.2022 3 %, vor 1925 2,5 %. Spanien rechnet mit 3 % vom höheren Wert aus Anschaffungskosten und Katasterwert. Der Katasterwert dient hier nur dazu, den Gebäudeanteil belegbar vom Grund und Boden zu trennen.
- Möbel bis 800 € sofort abziehbar (§ 6 Abs. 2 EStG), darüber Abschreibung über die Nutzungsdauer laut amtlicher AfA-Tabelle statt der spanischen Pauschale von 10 %.
- Keine Deckelung von Zinsen und Reparaturen. Das spanische Recht begrenzt sie auf die Einnahmen; das deutsche nicht.
- Leerstand bleibt abziehbar, wenn Sie die Wohnung nicht selbst nutzen. Selbstgenutzte Tage kürzen die gemischten Kosten, und bei Selbstnutzung wird auch der Leerstand anteilig aufgeteilt.
3. Sie bekommen die Zeilen
Der Bericht nennt zu jedem Betrag die Zeilennummer des amtlichen Vordrucks für Ihr Steuerjahr, dazu die Fundstelle. Die Zeilennummern werden aus dem amtlichen Formular übernommen und jedes Jahr neu geprüft. Mehrere verbreitete Ratgeberseiten nennen für 2025 noch die Nummern älterer Jahrgänge.
Ferienwohnung? Dann kommt die Anlage V-FeWo dazu
Seit dem Steuerjahr 2023 ist die Anlage V aufgeteilt. Wer als Ferienwohnung oder kurzfristig vermietet, muss zusätzlich die Anlage V-FeWo übermitteln; die Anlage V verlangt das ausdrücklich. Der Bericht weist die dafür nötigen Angaben aus.
4. Nächstes Jahr dauert es zehn Minuten
Ihre Angaben bleiben verschlüsselt gespeichert. Im Folgejahr aktualisieren Sie nur noch die Beträge; Kaufdaten, Eigentümer und Möbelliste stehen schon.
Was mit Ihren Daten passiert
Sie tippen hier Einkünfte, eine Adresse und Eigentumsverhältnisse ein. Das sind Steuerdaten, und die Frage, wo die landen, ist berechtigt. Deshalb konkret statt „Server in der EU":
- Stockholm, Schweden. Die Anwendung läuft auf einem Server von Oracle Cloud Infrastructure in einem Rechenzentrum in der EU, mit Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
- Ihre Angaben liegen verschlüsselt in der Datenbank, der Schlüssel außerhalb davon. Der PDF-Bericht wird bei jedem Abruf neu gerechnet und nirgends abgelegt.
- Kein Google Analytics, kein Tracker, kein Werbenetzwerk. Auch keine externen Schriftarten, Skripte oder Bilder: die Seite lädt nichts von fremden Servern nach. Wie oft eine Seite aufgerufen wurde, wird aus dem eigenen Zugriffsprotokoll ausgezählt, das nach 14 Tagen gelöscht wird. Cookies gibt es genau eines, das technisch notwendige für Ihre Sitzung.
- Keine Kartendaten hier. Die Zahlung läuft vollständig bei Stripe; Karten- und Kontodaten erreichen diesen Server nie.
- Was Sie abbrechen, verschwindet von selbst. Ein nicht zu Ende gebrachter Entwurf wird nach 30 Tagen gelöscht, eine nie bezahlte Bestellung nach 7. Ihr Konto können Sie jederzeit selbst löschen.
Vollständig, mit Rechtsgrundlagen und allen Auftragsverarbeitern, in der Datenschutzerklärung.
Keine Steuerberatung. Dieser Bericht ist eine Berechnungshilfe und Ausfüllhilfe: Sie geben Ihre Zahlen ein, die Software rechnet nach festen Regeln und ordnet die Ergebnisse den Zeilen der amtlichen Vordrucke zu. Er ersetzt keine individuelle steuerliche Beratung und trifft keine Aussage über Ihren persönlichen Steuerfall.